privilegiert
Adjektiv:

Worttrennung:
pri·vi·le·giert, Komparativ: pri·vi·le·gier·ter, Superlativ: am pri·vi·le·gier·tes·ten
Aussprache:
IPA [pʁivileˈɡiːɐ̯t]
Bedeutungen:
[1] Vorteile (= Privilegien) habend, die nur für einzelne Personen oder eine bestimmte Gruppe gelten
Synonyme:
[1] bevorzugt, bevorrechtigt
[1] in einer Sonderstellung, Vorrechte genießend, mit Privilegien ausgestattet
Gegenwörter:
[1] benachteiligt, unterprivilegiert
[1] [nur annähernde Gegenwörter:] arm, sozial schwach, zu kurz gekommen
Beispiele:
[1] Meine Situation ist privilegiert alleine schon deshalb, weil ich die Zeit habe für Wiktionary zu schreiben.
[1] „'Wenn diese Migranten [aus Lateinamerika in die USA] alle Briten wären, würde niemand etwas sagen. Die weiße Hautfarbe wird privilegiert', meint die 20-jährige Studentin Alejandra Lozano.“
[1] [Schlagzeile:] „Bildungsstudie: Lehrer benoten privilegierte Schüler besser“
[1] „Unser Ehrgeiz muss sich in einem System manifestieren, in dem alle Kinder als privilegiert behandelt werden, unabhängig von Einkommen und Bildung der Eltern. Nicht die Reichsten sollen gewinnen, sondern unsere Besten.“
[1] „[Das ist die Rechtslage:] Anerkannte Flüchtlinge haben Anspruch auf privilegierten Familiennachzug.“
[1] „Für eine privilegierte Minderheit hält die westliche Demokratie die Muße, die Einrichtungen und die Ausbildung bereit, die es ihr erlauben, die Wahrheit zu suchen, die sich unter dem Schleier von Verzerrung und Verdrehung, Ideologie und Klasseninteresse verbirgt.“
[1] „Bisher war [in der griechischen] Verfassung die Orthodoxie als privilegierte Glaubensrichtung anerkannt.“
[1] »Es gibt eine privilegierte Klasse, die in den Großstädten lebt«, sagt Annie Ernaux, »und es gibt die Mittelklasse in den kleinen Städten, die zwar arbeitet, aber keine Hoffnung mehr hat. Ich glaube, in Frankreich ist das Verlangen nach egalité, nach sozialer Gleichheit, noch viel lebendiger als in England oder in Deutschland.«
[1] [Der Schriftstelle Arno] Geiger ist sich aber seiner privilegierten Stellung bewusst, da vor der Würdigung mit dem Deutschen Buchpreis im Jahr 2005 niemand seine Bücher gelesen und er in prekären Verhältnissen gelebt habe.
[1] „Er war zu DDR-Zeiten privilegiert und vermögend und konnte diesen Status durch allerlei krumme Geschäfte auch in die neue Zeit retten.“
[1] „[…] die Zukunft [wird] nicht mehr als Verheißung, sondern als Bedrohung erlebt. Wir werden nicht noch reicher werden, noch sicherer und noch privilegierter.
Übersetzungen:

[1] Vorteile habend

Partizip II: Worttrennung:
pri·vi·le·giert
Aussprache:
IPA [pʁivileˈɡiːɐ̯t]
Grammatische Merkmale: Konjugierte Form: Worttrennung:
pri·vi·le·giert
Aussprache:
IPA [pʁivileˈɡiːɐ̯t]
Grammatische Merkmale:


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