pudern
Verb:

Flexion

Worttrennung:
pu·dern, Präteritum: pu·der·te, Partizip II: ge·pu·dert
Aussprache:
IPA [ˈpuːdɐn]
Bedeutungen:
[1] Puder auftragen
[2] vulgär, Österreich: koitieren
Herkunft:
[1] Entweder direkte Übernahme des französischen poudrer oder Ableitung eines Verbs zum Substantiv Puder durch Konversion. Das Verb ist im Deutschen seit dem 17. Jahrhundert belegt.
[2] Das Wort „pudern“ kommt nicht – wie man es vielleicht denken mag – vom gleichnamigen Verb „pudern“, also Puder auftragen, sondern eigentlich vom Verb buttern. Die Technik, Rahm zu Butter zu verarbeiten bzw. zu „schlagen“, erinnerte so manchen an Geschlechtsverkehr, wodurch dann das umgangssprachliche Synonym „buttern“ zu „pudern“ wurde. Das Wort ist seit dem 19. Jahrhundert belegt.
Synonyme:
[2] siehe:
Beispiele:
[1] Ich pudere meine Wange mit Loreal.
[2] Ich geh jetzt mit ihr/ihm pudern.
Redewendungen:
mit dem Klammerbeutel gepudert sein
Übersetzungen:


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