quengeln
Verb:

Flexion

Worttrennung:
quen·geln, Präteritum: quen·gel·te, Partizip II: ge·quen·gelt
Aussprache:
IPA [ˈkvɛŋl̩n]
Bedeutungen:
[1] in jammerndem Ton wiederholt etwas fordern
[2] mit jammerndem Ton seine Unzufriedenheit ausdrücken
[3] Medizin, Orthopädie: ein Gelenk, als Form der Behandlung, in eine bestimmte Lage zwingen
Herkunft:
belegt seit dem 18. Jahrhundert, wahrscheinlich eine Ableitung zu mittelhochdeutsch twengen, mittelniederdeutsch dwengen „zwängen, drücken, bedrängen, nötigen“
Beispiele:
[1] „Nicht nur in Ämtern wird um den Status gequengelt, auch auf der freien Job-Wildbahn, wo man keinen klassischen Chef hat, dafür umso mehr Konkurrenten auf gleichem Niveau.“
[2] Die Kinder quengelten während der gesamten Autofahrt.
[2] „Hanns ging derweil mit den hungrig quengelnden Kindern zum Abendessen voraus.“
[3] „Die Orthese quengelt dynamisch das Kniegelenk in die Streckstellung.“
Übersetzungen:


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