räuchern
Verb:

Worttrennung:
räu·chern, Präteritum: räu·cher·te, Partizip II: ge·räu·chert
Aussprache:
IPA [ˈʁɔɪ̯çɐn]
Bedeutungen:
[1] transitiv: Lebensmittel, besonders Fisch und Fleisch, dem Rauch von Holzfeuern, meist von Harthölzern, besonders Buche, aussetzen und dadurch haltbar machen, wodurch auch Eigenschaften wie Farbe, Geruch und Geschmack der Lebensmittel gezielt verändert werden
[2] intransitiv, (mit etwas) räuchern: Räucherwerk abbrennen, um Duft- oder Wirkstoffe freizusetzen
[3] transitiv, Tischlerei: Holz, besonders Eiche, mit Ammoniak dunkel beizen
Herkunft:
seit dem 15. Jahrhundert belegt, Iterativum zu frühneuhochdeutsch, weitgehend gleichbedeutend räuchen, röuchen
Weiterbildung von mittelhochdeutsch röuchen = rauchen, rauchig machen
Synonyme:
[1] bayrisch, österreichisch: selchen
Beispiele:
[1] Ist der Aal schon geräuchert?
[2] Immer wenn du räucherst, bekommt meine Großmutter einen Hustenanfall.
[3] Was macht die Eiche, ist sie schon geräuchert?
Übersetzungen:
Räuchern
Substantiv, n:

Worttrennung:
Räu·chern, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈʁɔɪ̯çɐn]
Bedeutungen:
[1] Verfahren zur Konservierung von Lebensmitteln, vorwiegend von Fisch und Fleisch. Die Lebensmittel über einen längeren Zeitraum dem Rauch von Holzfeuern ausgesetzt
[2] Ritual oder Brauch zum Freisetzen von Duft- und Wirkstoffen
Herkunft:
Konversion aus dem Infinitiv des Verbs räuchern
Synonyme:
[1] Selchen
Beispiele:
[1] Neben der Erhöhung der Haltbarkeit hat das Räuchern zum Zweck sensorische Eigenschaften wie die Farbe, den Geruch, den Geschmack und die Textur positiv zu beeinflussen.
[2] Als Räuchern bezeichnet man das Verglühen ausgewählter Stoffe (Drogen) auf glühenden Kohlen oder einem erhitztem Untergrund, wodurch bestimmte Duft- oder Wirkstoffe freigesetzt werden.
Übersetzungen:


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