rastlos
Adjektiv:

Worttrennung:
rast·los, Komparativ: rast·lo·ser, Superlativ: am rast·lo·ses·ten
Aussprache:
IPA [ˈʁastˌloːs]
Bedeutungen:
[1] überwiegend mit Bezug zu Menschen: sich keine Ruhe gönnend, ruhelos
[2] überwiegend mit Bezug zu anderem als Menschen: keine Unterbrechungen/Pausen aufweisend
[3] (innerlich) unruhig, unstet
Herkunft:
Ableitung des Adjektivs vom Substantiv Rast mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -los
Synonyme:
[1] ruhelos
[2] beständig, fortwährend, immerwährend, pausenlos, permanent, ständig, stet, unablässig, unentwegt, unermüdlich, ununterbrochen
[3] hektisch, nervös, ruhelos, unruhig, unstet
Gegenwörter:
[3] behäbig, gelassen, phlegmatisch, ruhig
Beispiele:
[1] Der Gesetzgeber ist rastlos tätig.
[1] Vor dem Kreißsaal lief Tarik rastlos auf und ab.
[1] Sein rastloses Leben brachte ihm einen frühen Tod.
[1] Irene ist ein solch rastloser Geist!
[1] Er ist ein sehr rastloser Mensch.
[2] In rastloser Kleinarbeit rekonstruierte Herr Kolbe eine germanische Siedlung als Modell.
[2] Die rastlose Unruhe seines Jagdhundes führte den Förster zu dem verunfallten Auto.
[2] Mit rastlosem Fleiß brachtet ihr es zu Wohlstand und Ansehen.
[2] Das rastlose Suchen nach den Vermissten führte schließlich zum Erfolg.
[3] Sie irrte rastlos im Wald umher und fand den Weg nicht mehr.
[3] Ihr rastloser Blick streifte durch den Raum und blieb kurz an dem alten Gemälde hängen.
[3] Das immer rastlosere Treiben der Metropole ließ Pola ihr inneres Gleichgewicht für immer verlieren.
Übersetzungen:


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