rauswürgen
Verb:

Worttrennung:
raus·wür·gen, Präteritum: würg·te raus, Partizip II: raus·ge·würgt
Aussprache:
IPA [ˈʁaʊ̯sˌvʏʁɡn̩]
Bedeutungen:
[1] (etwas) aus dem Magen oder der Speiseröhre (bei Vögeln aus dem Kropf) wieder durch den Mund (oral) ausscheiden
[2] übertragen: (Worte) nur mit Mühe, widerwillig, unklar aussprechen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb würgen mit dem Derivatem raus-
Beispiele:
[1] „Ich habe zur Prüfung ein ziemlich großes Stück von einem Regenwurm teilweise geschluckt und wieder rausgewürgt wie ein Zirkuskünstler […].“
[1] „Die Leute kotzten, bis sie nichts mehr rauswürgen konnten als ihr eigenes Blut!“
[1] „Essgestörte und Models müssen sich jede Mahlzeit möglichst rasch wieder rauswürgen, um ja kein Gramm zuzulegen […].“
[1] „Wenigstens sieht mein Hund nicht aus wie etwas, das von einer Katze rausgewürgt wurde.
[2] „Bis er endlich den Arm Richtung Smartphone bewegt und ein halbwegs verständliches ‚Frey‘ rausgewürgt bekam, hatte der Anrufer allerdings aufgegeben.“
[2] „Er hatte ihr das Telefon gerade so lange in die Hand gepresst, dass sie ‚Daddy, bitte hilf mir!‘ rauswürgen konnte, bevor er es wieder an sich gerissen und den Ausknopf gedrückt hatte.“
[2] „‚Ja, wir hier im Osten, wir können schrauben; unsere Jungs mit den aufgemotzten Karren brauchen keine Kfz-Werkstatt.‘ Mein lieber Mann, wie er das verachtungsvoll rausgewürgt hat: ‚Kfz-Werkstatt …‘“



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