rechtlich
Adjektiv:

Worttrennung:
recht·lich, Komparativ: recht·li·cher, Superlativ: am recht·lichs·ten
Aussprache:
IPA [ˈʁɛçtlɪç]
Bedeutungen:
[1] ohne Steigerung: das Recht betreffend; gesetzlich
[2] veraltend: rechtschaffen, redlich
Herkunft:
Etymologie: von mittelhochdeutsch rehtlich, althochdeutsch rehtlih, rehteclich
Wortbildungsanalyse: Derivation (Ableitung) des Substantivs Recht mit dem Suffix -lich
Synonyme:
[1] gesetzlich, rechtmäßig, von Rechts wegen, fachsprachlich: de jure
[2] anständig, ehrlich, honett, rechtschaffen, redlich
Gegenwörter:
[1] ungesetzlich, widerrechtlich
[2] ungerecht, unehrlich, unredlich
Beispiele:
[1] Im Herbst 2003 trennte sich die Frau jedoch von ihm und kehrte zu ihrem Ehemann zurück, der als rechtlicher Vater des 2004 geborenen Kindes gilt.
[1] Europäische Kommission ist über das umstrittene ungarische Gesetz über die Abwicklung von Fremdwährungskrediten besorgt, prüft die rechtliche Lage und schließt ein Vertragsverletzungsverfahren nicht explizit aus.
[1] Doch diese Vorteile sollten nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein solches Abkommen rechtlich dubios, lückenhaft und nachlässig wäre.
[1] „Noch nicht ganz so weit ist das pilotierte Fahren, auch weil es rechtliche Fragen bei der Umsetzung gibt: Wer haftet, wenn etwas passiert?“
[2] Seine Talente waren nicht hervorragender Art; er war nicht beredt, aber von der stillen, sinnenden Natur, welche das Rechte erkennt und darnach handelt, und, vermöge seines anerkannt rechtlichen Charakters, und als Erbe des reichsten Adelsgeschlechts der Insel, von großem Einfluß auf seine Partei und das Volk.
Übersetzungen:


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