religiös
Adjektiv:

Worttrennung:
re·li·gi·ös, Komparativ: re·li·gi·ö·ser, Superlativ: am re·li·gi·ö·ses·ten
Aussprache:
IPA [ʁeliˈɡi̯øːs]
Bedeutungen:
[1] die Religion betreffend
[2] stark von der Religion, vom Glauben beeinflusst
Synonyme:
[2] gläubig, fromm, gottesfürchtig
Gegenwörter:
[1] weltlich, säkular
[2] irreligiös
Beispiele:
[1] Die Politik sollte sich auch mit religiösen Fragen beschäftigen.
[1] „Die finnische Frau nimmt religiöse Fragen sehr ernst, vor allem wenn sie Atheistin ist.“
[1] „Das Rom der Päpste, Sehnsucht und Ziel unzähliger Pilger, war unter den großen Päpsten des Hochmittelalters nicht mehr nur religiöser Mittelpunkt der abendländischen Christenheit, sondern auch geistlich-weltliche Metropole.“
[1] „In der Novelle Lenz ringt der Held ausdrücklich um die religiöse Sinngebung seines Leids.“
[1] „Der religiöse Glaube entspringt dem Streben nach Sinnfindung, Welterklärung und Existenzorientierung.“
[2] Mein Vater ist ein sehr religiöser Mensch.
[2] „Erst vor ein paar Wochen erklärte sie [die Fraktionsvorsitzende der Grünen] vor der Synode in Bremen, durch die Flüchtlinge werde Deutschland ‚religiöser, bunter, vielfältiger und jünger‘ …“
[2] Holocaust-Überlebende berichten oft: Seit Auschwitz können wir nicht mehr religiös sein. Wer die Nazi-Verbrechen miterlebt hat, kann nicht mehr an einen allmächtigen, gütigen Gott glauben.
Übersetzungen:


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