revoltieren
Verb:

Flexion

Worttrennung:
re·vol·tie·ren, Präteritum: re·vol·tier·te, Partizip II: re·vol·tiert
Aussprache:
IPA [ʁəvɔlˈtiːʁən]
Bedeutungen:
[1] intransitiv, bildungssprachlich: einen Aufstand machen; sich an einer Revolte beteiligen; gegen jemanden/etwas aufbegehren, sich auflehnen
Herkunft:
etymologisch: Lehnwort aus dem Französischen vom gleichbedeutenden Verb révolter, ursprünglich „zurückwälzen, umwälzen“, einer Entlehnung von italienisch rivoltareumdrehen, empören“, das über das Vulgärlateinische auf das lateinische Verb revolvere „zurückrollen, zurückdrehen“ zurückgeht
strukturell: Derivation (Ableitung) des Verbs voltieren mit dem Präfix re-
Synonyme:
[1] rebellieren
Beispiele:
[1] In einem Punkt sind wir uns einig: Kinder und Jugendliche müssen revoltieren können gegen die Autorität der Eltern oder der Lehrer. Revoltieren kann ich nur gegen eine Autorität.
[1] Es sind die arbeitenden Mütter, die jetzt revoltieren. Sie werfen der Frauenführung das Versäumnis vor, sich für ihre dringlichsten Bedürfnisse, wie etwa den Ausbau von Tageskrippen und den gesetzlich garantierten Mutterschaftsurlaub nicht ernsthaft eingesetzt zu haben.
[1] Selbst wenn ich wüsste, dass ich niemals frei sein werde, würde ich genauso revoltieren, denn ich spüre den Drang, gegen jegliche Tyrannei zu revoltieren.
[1] Ein lupenreiner sozialer Konflikt: Matrosen revoltieren gegen ihre Offiziere – die da unten gegen die da oben, und es geht ums Leben.
[1] Selbst im Liegen war ihr schwindlig, und ihr Magen revoltierte.
Übersetzungen:


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