roden
Verb, transitiv:

Flexion

Worttrennung:
ro·den, Präteritum: ro·de·te, Partizip II: ge·ro·det
Aussprache:
IPA [ˈʁoːdn̩]
Bedeutungen:
[1] einen Wald durch Fällen der Bäume und Ausgraben der Wurzeln urbar machen
[2] einen Baum fällen und seinen Stumpf ausgraben
[3] landschaftlich: einen Weinberg tief umgraben
[4] Landwirtschaft: die reifen Früchte von Nutzpflanzen aus dem Erdboden holen
Herkunft:
im 13. Jahrhundert von mittelniederdeutsch roden#Mittelniederdeutsch|roden entlehnt, im Ablaut zu mittelhochdeutsch riuten, reuten, abgeleitet von altnordisch ryddja „säubern, aufräumen“, verwandt sind altenglisch aryddan „entfernen“, englisch get rid of „entfernen“ und niederländisch rooien „entwurzeln, roden“
Beispiele:
[1] „Ist eine Konzession vollständig, darf gerodet werden, um den Boden für Plantagen zu bereiten - allerdings nur mit Maschinen.“
Übersetzungen:
Roden
Substantiv, n:

Worttrennung:
Ro·den, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈʁoːdn̩]
Bedeutungen:
[1] Vorgang, einen Wald durch Fällen der Bäume und Ausgraben der Wurzeln zu entfernen
Herkunft:
Konversion aus dem Infinitiv des Verbs roden
Synonyme:
[1] Rodung, Fällen, Abholzung, Kahlschlag
Beispiele:
[1] Das unkontrollierte Roden des tropischen Regenwaldes ist für Brasilien ein ökologisches Problem.
Toponym, n: Worttrennung:
Ro·den, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈʁoːdn̩]
Bedeutungen:
[1] eine Gemeinde im Landkreis Main-Spessart, Bayern
[2] ein Stadtteil von Iserlohn im Märkischen Kreis, Nordrhein-Westfalen
[3] ein Stadtteil der Kreisstadt Saarlouis, Saarland
Beispiele:
[1] Roden ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld.
[2] Roden ist ein Stadtteil im Süden der Stadt Iserlohn im Märkischen Kreis im Sauerland.
[3] Roden ist der größte Stadtteil der Kreisstadt Saarlouis im Saarland.



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