romanisch
Adjektiv:

Worttrennung:
ro·ma·nisch, Komparativ: ro·ma·ni·scher, Superlativ: am ro·ma·nischs·ten
Aussprache:
IPA [ʁoˈmaːnɪʃ]
Bedeutungen:
[1] Architektur, Kunst: die Romanik betreffend
[2] Geschichte, Linguistik: die Romanen oder die romanischen Sprachen betreffend
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Substantivs Romane mit dem Suffix -isch als Derivatem (Ableitungsmorphem)
Gegenwörter:
[1] barock, gotisch, historistisch, klassizistisch
Beispiele:
[1] In Deutschland gibt es viele romanische Kirchen.
[2] Französisch ist eine romanische Sprache.
[2] „Sie prägen eigene Münzen, übernehmen aber die Gesetze der Franken, den Lebensstil der Einheimischen, deren christliche Religion und romanische Sprache und erschaffen ein effizient verwaltetes Fürstentum, das zur Basis weiterer Eroberungen wird.“
[2] „In der Blütezeit des Rittertums dringen zahlreiche Namen aus den romanischen Ländern ein, und die in dieser Zeit überhandnehmende Heiligenverehrung fördert die Ausbreitung der kirchlichen Namen aus dem Neuen Testament in noch nicht dagewesenem Ausmaß.“
Übersetzungen:
Romanisch
Substantiv, n: Worttrennung:
Ro·ma·nisch, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˌʁoˈmaːnɪʃ]
Bedeutungen:
[1] Linguistik: Sammelbezeichnung für eine Reihe untereinander historisch verwandter Sprachen (= romanische Sprachen), die Tochtersprachen des Lateinischen sind. Die romanischen Sprachen bilden einen Zweig innerhalb der indogermanischen Sprachfamilie.
[2] umgangssprachlich: in Graubünden gesprochene romanische Sprache; Rätoromanisch
Synonyme:
[2] Rätoromanisch
Beispiele:
[1] Romanisch ist eine der großen Gruppen der indogermanischen Sprachfamilie.
[2] „Bei der Schweizer Volkszählung von 1990 gaben 66'356 Menschen Romanisch als Muttersprache an[.]“
Übersetzungen:


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