säuseln
Verb:

Worttrennung:
säu·seln, Präteritum: säu·sel·te, Partizip II: ge·säu·selt
Aussprache:
IPA [ˈzɔɪ̯zl̩n]
Bedeutungen:
[1] ein schwaches Geräusch machen, ähnlich dem, das der Wind hervorbringt
[2] leise und geziert sprechen und dabei oftmals eine gewisse Absicht verfolgen, zum Beispiel, jemanden zu beeindrucken
[3] über Wasser, poetisch: ein nur leises, murmelndes Geräusch machen
Herkunft:
diminuierendes Iterativum zum Verb sausen im 17. Jahrhundert
Gegenwörter:
[1, 3] tosen
[2] schreien
Beispiele:
[1] Sanft säuselt der Frühlingswind über das Schilf.
[1] Leise säuselt das Schilf im Frühlingswind.
[2] „Du machst mich zum glücklichsten Menschen auf der Welt,“ säuselte er.
[2] „Sie durfte nicht zulassen, dass er ihr irgendwelche abgedroschenen Phrasen ins Ohr säuselte.
[3] Zu ihrer Rechten säuselte ein Bächlein.



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