sammeln
Verb:

Flexion

Worttrennung:
sam·meln, Präteritum: sam·mel·te, Partizip II: ge·sam·melt
Aussprache:
IPA [ˈzaml̩n]
Bedeutungen:
[1] transitiv: systematisch suchen, erhalten und aufbewahren einer abgegrenzten Art beziehungsweise Kategorie bestimmter Gegenstände oder Informationen
[2] transitiv: unsystematisch suchen, erhalten und darauf folgend benutzen oder verbrauchen
[3] reflexiv: vereinigen, versammeln
[4] reflexiv: sich auf etwas konzentrieren, die Gedanken ordnen
[5] transitiv: anhäufen
Herkunft:
mittelhochdeutsch „samelen“, althochdeutsch „samanōn“, germanisch *„samen-o-“ „sammeln“, belegt seit dem 8. Jahrhundert, heutige Form 14. Jahrhundert
Beispiele:
[1] Ich sammle Briefmarken.
[1] „Die Portiers schenken mir Briefmarken, die ich sammle, weil ich sie vielleicht später verkaufen kann.“
[2] Das Eichhörnchen sammelt einen Vorrat an Nahrung, um den Winter zu überstehen.
[3] Sie sammelten sich am Treffpunkt.
[4] Er sammelte alle Energie in seiner rechten Hand.
[4] Nach der hitzigen Diskussion mussten sie sich erst einmal sammeln.
[5] In ihrem Auslandsjahr konnte sie jede Menge Erfahrungen sammeln.
Redewendungen:
feurige Kohlen auf jemandes Haupt sammeln
glühende Kohlen auf jemandes Haupt sammeln
Übersetzungen:
Sammeln
Substantiv, n:

Worttrennung:
Sam·meln, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈzaml̩n]
Bedeutungen:
[1] Handlung, in der man eine bestimmte Art von Dingen aufbewahrt
Herkunft:
Substantivierung des Verbs sammeln
Beispiele:
[1] „Im Juli 2012 wurde der Lebensunterhalt von etwa 800 Roma-Familien gefährdet, als die Polizei von Tirana einen Verwaltungsakt umsetzte, der das Sammeln von Abfall und anderen wiederverwendbaren Materialien verbot, und ihre Fahrzeuge und andere Ausrüstungsgegenstände beschlagnahmte.“
Übersetzungen:


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