schütter
Adjektiv:

Worttrennung:
schüt·ter, Komparativ: schüt·te·rer, Superlativ: am schüt·ters·ten
Aussprache:
IPA [ˈʃʏtɐ]
Bedeutungen:
[1] schwach im Wuchs
Herkunft:
mittelhochdeutsch „schiter(e)“, althochdeutsch „sketari, skiteri“ „dünn“, belegt seit dem 11. Jahrhundert
Synonyme:
[1] dünn, licht, spärlich
Beispiele:
[1] „Wilhelm Pfälzer war ein angesehener Weinbauer aus der Gegend, großgewachsen, um die Fünfzig, das schüttere Haar über die Glatze nach hinten gekämmt.“
[1] Da gibt es ältere Herren, die Silvio Berlusconi nicht unähnlich sind: sonnenbankbraune Haut, straff geliftet, die coole Sonnenbrille lässig ins tiefschwarz getönte, schüttere Haupthaar gesteckt.
[1] Die Pferde folgen dem Lauf des Clemgia-Bachs, der wie ein tintenschwarzer Faden in seinem Bett talauswärts plätschert. Nach und nach wird der Wald schütterer und die abweisenden Felswände des Piz Pradatsch rücken immer näher heran.
Übersetzungen:


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