schaffen
Verb, unregelmäßig

Flexion

Worttrennung:
schaf·fen, Präteritum: schuf, Partizip II: ge·schaf·fen
Aussprache:
IPA [ˈʃafn̩]
Bedeutungen:
[1] etwas künstlerisch oder handwerklich erzeugen
Herkunft:
mittelhochdeutsch schaffen, althochdeutsch scafan, scaphan, scaphen oder scaffen, verwandt mit dem schwachen Verb schöpfen, welches anders als das starke schaffen auch in anderen germanischen Sprachen auftritt, vergleiche gotisch skapjan, altnordisch skepja, anglosächsisch sceppan oder scyppan, althochdeutsch scepfen, mittelhocheutsch schepfen
Synonyme:
[1] erstellen, hervorbringen, erschaffen, kreieren, schöpfen
Gegenwörter:
[1] zerstören
Beispiele:
[1] Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.
Übersetzungen:
Verb, regelmäßig

Flexion

Worttrennung:
schaf·fen, Präteritum: schaff·te, Partizip II: ge·schafft
Aussprache:
IPA [ˈʃafn̩]
Bedeutungen:
[1] etwas zu Ende bringen, -erreichen; bestehen, eine Aufgabe bewältigen, etwas leisten
[2] etwas zu einem bestimmten Zeitpunkt erreichen
[3] umgangssprachlich: arbeiten
[4] umgangssprachlich: an einen bestimmten Platz tragen, bringen, von einem bestimmten Platz wegtragen, wegbringen
Synonyme:
[1] anstellen, bewerkstelligen, fertigbringen, fertigkriegen, zustande bringen, umgangssprachlich: bringen, packen, hinkriegen, gebacken kriegen
[3] ackern, malochen, rackern, hackeln, barabern
[4] befördern, bringen, tragen, transportieren
Gegenwörter:
[2] verpassen
[3] faulenzen
Beispiele:
[1] Ich habe mein Examen endlich geschafft!
[1] Ich weiß nicht, wie ich das geschafft habe.
[1] Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Wir schaffen das!“ (Schlagwort der Flüchtlingskrise 2015)
[2] Wenn wir uns beeilen schaffen wir den Zug noch.
[3] Ich schaffe in einer Fabrik.
[3] Ich muss jeden Samstag schaffen.
[4] „Da öffnen alle Geschäftsleute ihre mit Waren verhangenen Türen, kommen gelenkig herbei, schaffen den Toten in ein Haus, kommen dann, Lächeln um Mund und Augen, heraus und reden: ‚Guten Tag — der Himmel ist blaß — ich verkaufe viele Kopftücher — ja, der Krieg.‘“
Übersetzungen:
Schaffen
Substantiv, n

Worttrennung:
Schaf·fen, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈʃafn̩]
Bedeutungen:
[1] produktive Tätigkeit
[2] künstlerisches Werk
Herkunft:
Konversion aus dem Infinitiv des Verbs schaffen
Synonyme:
[2] Œuvre, Werk
Beispiele:
[1] „Kein vernünftiger Mensch kann diese Bedeutung des Schaffens leugnen. Niemand kann ohne Arbeit leben…“
[1] „Der Schreibtisch ist für viele Mittelpunkt des Schaffens, schließlich verbringt man an ihm in der Regel sehr viel Zeit.“
[2] Die Ausstellung präsentiert besonders das Schaffen seiner Anfangsjahre.

Deklinierte Form
Worttrennung:
Schaf·fen
Aussprache:
IPA [ˈʃafn̩]
Grammatische Merkmale:
  • Dativ Plural des Substantivs Schaff



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