schmatzen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
schmat·zen, Präteritum: schmatz·te, Partizip II: ge·schmatzt
Aussprache:
IPA [ˈʃmat͡sn̩]
Bedeutungen:
[1] intransitiv: ein Geräusch verursachen, das durch Schließen und rasches Öffnen der feuchten Lippen entsteht (meist beim Essen oder Küssen)
[2] intransitiv, bayrisch: reden
Herkunft:
von mittelhochdeutsch smatzen, das eine Wortzusammenziehung (Kontraktion) aus mittelhochdeutsch smackezen „mit Wohlgefallen laut essen“, dem Intensivum zu mittelhochdeutsch smacken, smachen „schmecken, wahrnehmen, riechen, duften“, darstellt.
Beispiele:
[1] Ich hasse es, wenn jemand am Tisch beim Essen schmatzt.
[1] Das verliebte Ehepaar schmatzt schon die ganze Zeit.
[2] „Das haben ein paar Burschen gehört und haben zu ihr gesagt: »Mutterl«, haben die gesagt, »heute auf die Nacht um zwölf gehst Du zur großen Linde, da setzt Du Dich hin und dann kannst Du mit dem Herrgott schmatzen (reden).«“
Übersetzungen:


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