schmelzen
Verb:

Worttrennung:
schmel·zen, Präteritum: schmolz, Partizip II: ge·schmol·zen
Aussprache:
IPA [ˈʃmɛlt͡sn̩]
Bedeutungen:
[1] intransitiv, Hilfsverb sein: flüssig werden, vom festen in den flüssigen Aggregatzustand übergehen
[2] transitiv, Hilfsverb haben: flüssig machen, vom festen in den flüssigen Aggregatzustand bringen
[3] intransitiv, übertragen, poetisch, Hilfsverb sein: weiches Gefühl bekommen
[4] intransitiv, übertragen, Hilfsverb sein, von einem Bestand oder einer Größe: sich verringern, zurückgehen
Herkunft:
Erbwort von mittelhochdeutsch smelzen zu althochdeutsch smelzan, eigentlich „weich werden, zerfließen
Synonyme:
[1] auftauen, tauen, verflüssigen, zerfließen, zerschmelzen
[2] auftauen, verflüssigen, zerlassen
[3] schwach werden
[4] dahinschmelzen, dahinschwinden, schrumpfen, schwinden
Gegenwörter:
[1] erstarren, frieren, gefrieren
[2] einfrieren, gefrieren
Beispiele:
[1] Butter schmilzt in der Sonne.
[2] Durch Hitzezufuhr lassen sich Metalle schmelzen.
[3] Bereits bei ihrem ersten Date schmolzen beide völlig dahin.
[3] „Ach, dass mein Herz doch schmölze.
[4] Im Laufe der Jahre ist ihr Vermögen stark geschmolzen.
Übersetzungen:
Schmelzen
Substantiv, n:

Worttrennung:
Schmel·zen, kein Plural
Aussprache:
IPA [ˈʃmɛlt͡sn̩]
Bedeutungen:
[1] Vorgang, in dem ein Stoff vom festen in den flüssigen Zustand übergeht
Herkunft:
Substantivierung des Verbs schmelzen
Beispiele:
[1] Zum Schmelzen von Stahl werden hohe Temperaturen angewendet.
[1] Die Sonne bringt durch ihre Wärme Eis zum Schmelzen.
Übersetzungen: Deklinierte Form: Worttrennung:
Schmel·zen
Aussprache:
IPA [ˈʃmɛlt͡sn̩]
Grammatische Merkmale: Deklinierte Form: Worttrennung:
Schmel·zen
Aussprache:
IPA [ˈʃmɛlt͡sn̩]
Grammatische Merkmale:
  • Dativ Plural des Substantivs Schmelz



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