schneien
Verb, unpersönlich:

Flexion

Worttrennung:
schnei·en, Präteritum: schnei·te, Partizip II: ge·schneit
Aussprache:
IPA [ˈʃnaɪ̯ən]
Bedeutungen:
[1] unpersönlich, Hilfsverb haben: in Form von Schneeflocken vom Himmel fallen
[2] intransitiv, übertragen, umgangssprachlich, Hilfsverb sein: irgendwo plötzlich unangekündigt auftauchen
Herkunft:
Erbwort von mittelhochdeutsch snien zu althochdeutsch sniwan, verwandt mit Schnee
Gegenwörter:
[1] andere Form des Niederschlags: gießen, hageln, nieseln, regnen
Beispiele:
[1] Auf dem Heimweg hat es angefangen zu schneien.
[1] „Es war fürchterlich kalt; es schneite und begann dunkler Abend zu werden, es war der letzte Abend im Jahre, Neujahrsabend!“
[2] Entschuldige, dass ich so ins Haus schneie, aber ich war zufällig gerade in der Nähe.
[2] „Grinsend kommt Dad schließlich mit der Wucht eines Hurrikans ins Zimmer geschneit und füllt den ganzen Raum mühelos mit dem Volumen seiner Stimme und seiner einnehmenden Persönlichkeit.“
Übersetzungen:


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