schurigeln
Verb:

Flexion

Worttrennung:
schu·ri·geln, Präteritum: schu·ri·gel·te, Partizip II: ge·schu·ri·gelt
Aussprache:
IPA [ˈʃuːʁiːɡl̩n]
Bedeutungen:
[1] umgangssprachlich: (jemanden) grundlos, willkürlich über längere Zeit quälen
Synonyme:
[1] malträtieren, peinigen, piesacken, quälen, schikanieren
Beispiele:
[1] „Bis zur Bundestagswahl hatte Seehofer so viel Autorität, dass er seine Minister und Staatssekretäre beinahe nach Belieben schurigeln konnte.“
[1] „In einer Wehrpflichtarmee ist im übrigen ein großer Teil der Freiwilligen damit gebunden, die Wehrpflichtigen, also die Nicht-Freiwilligen, zu schurigeln.
[1] „Wenn man nicht einmal ordentlich zu essen kriegen sollte bei solchem Betrieb, ja geschurigelt wurde - immer nur singen und etwa noch Schläge -, lieber den Strick um den Hals!“
[1] "Auf dem CSU-Parteitag in München musste sich Merkel nicht nur deshalb schurigeln lassen, weil sie im Streit über eine Obergrenze für die Flüchtlingszahl standhaft geblieben war".



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