schweben
Verb:

Flexion

Worttrennung:
schwe·ben, Präteritum: schweb·te, Partizip II: ge·schwebt
Aussprache:
IPA [ˈʃveːbn̩]
Bedeutungen:
intransitiv:
[1] in einem Medium treiben
[a] langsam fliegen, sich langsam durch die Luft bewegen
[b] auf der Stelle fliegen
[2] noch nicht entschieden sein
[3] bildlich: in Gefahr sein
Herkunft:
Erbwort aus mittelhochdeutsch sweben und althochdeutsch sweben; Der Begriff beruht auf westgermanisch *swib–æ– „schweben“, welches seinerseits auf indogermanisch *swei–schweifen, schwanken“ beruht; das Wort war wohl immer ein Verb der Bewegung, der genaue Bedeutungsübergang ist aber nicht zu erfassen
Gegenwörter:
[1] fallen
Beispiele:
[1] Quallen schweben im Wasser. Pollen schweben in der Luft. Luftballons auch.
[1a] „Dieses den jungen Goethe ergreifende Verlangen, sich in den unendlichen Luftraum zu stürzen und über den schauerlichen Abgründen zu schweben, frei zu werden wie der Adler im Äther, beflügelt und bewegt auch die heutigen Delta- und Gleitschirmpiloten, die dank des opferbereiten Wagemuts Lilienthals und anderer Flugpioniere diesen Traum heute zu realisieren vermögen.“
[1a] Das Segelflugzeug schwebte dem Sonnenuntergang entgegen.
[1a] Die Schneeflocke ist zu Boden geschwebt.
[1b] Hubschrauber können auf der Stelle schweben.
[2] Karl schwebt in der Firma zwischen Beförderung und Rauswurf.
[3] Sie schweben in großer Gefahr.
Redewendungen:
[1] auf Wolke sieben schweben
[3] in Gefahr schweben, in Lebensgefahr schweben
Übersetzungen:


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