schwingen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
schwin·gen, Präteritum: schwang, Partizip II: ge·schwun·gen
Aussprache:
IPA [ˈʃvɪŋən]
Bedeutungen:
[1] intransitiv: sich hin und her oder kreisend bewegen
[2] transitiv: etwas hin und her oder kreisend bewegen
[3] reflexiv: sich mit Schwung auf etwas setzen
[4] transitiv: etwas mit Schwung zu einem bestimmten Ziel befördern
[5] intransitiv, Physik: sich rhythmisch wellenförmig bewegen
[6] reflexiv: in einem Bogen verlaufen
[7] intransitiv, Sport: sich bogenförmig bewegen, zum Beispiel beim Ski fahren oder Boxen
[8] transitiv, Landwirtschaft: faserige Pflanzen durch Bewegung von Holzteilen befreien
[9] intransitiv, Schweiz, Sport: ringen, mit den besonderen Regeln des Schwingens
Herkunft:
Erbwort von mittelhochdeutsch swingen, zu althochdeutsch swingan; das Verb ist etymologisch verwandt mit schwanken.
Synonyme:
[1] schaukeln
[2] schwenken, kreisen
Beispiele:
[1] Die Glocken schwingen hin und her.
[2] Kunstvoll schwingen sie die Fahnen über ihren Köpfen.
[3] Er schwingt sich auf sein Motorrad und fährt davon.
[4] Sie hatte sich gerade den Rucksack auf den Rücken geschwungen, als es zu regnen begann.
[5] Felder schwingen durch elektrische Ströme angeregt.
[6] Die Brücke schwingt sich elegant über den Rhein.
[7] Elegant schwingt der Skifahrer vor der Liftstation ab.
[8] Wir schwingen den Flachs bis er ganz geschmeidig ist.
[9] Die Schweizer führten vor, wie man schwingt.
Redewendungen:
das Tanzbein schwingen, den Kochlöffel schwingen, große Reden schwingen, sich in die Luft schwingen
Übersetzungen:


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