sich etwas auf die Fahne schreiben
Redewendung: Worttrennung:
sich et·was auf die Fah·ne schrei·ben
Bedeutungen:
[1] ein Ziel anstreben / verfolgen
Synonyme:
[1] etwas auf sein Panier schreiben
Beispiele:
[1] Diese Gesellschaft muss sich vordringlich den Klimaschutz auf die Fahne schreiben.
[1] „Deutsche haben mehr Empathie für Hunde als für Menschen of Color. Da wundert es kaum, dass sich die AfD Tierschutz auf die Fahne schreibt.
[1] „Innenminister Herbert Reul hat sich die Bekämpfung krimineller Clans in NRW auf die Fahne geschrieben.
[1] „[… die neue Veteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hat] sich wenige Tage nach Amtsantritt die Erhöhung des Wehretats auf die Fahne geschrieben.
[1] „Emanzipation und Freiheit hatten sich auch das sogenannte Lützowsches Freikorps, ein Freiwilligenverband der preußischen Armee, auf die Fahne geschrieben, das sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts an den Kämpfen gegen die Armee des französischen Kaisers Napoleon beteiligte.“
[1] „»[…] Ich bin eine öffentliche Person, ich repräsentiere […] den Verein und die Werte, die sich der Chemnitzer FC auf die Fahne geschrieben hat.«“ [Anmerkung: Aussage des Sportdirektors des Fußballclubs Chemnitzer FC, Thomas Sobotzik]
[1] »Herr Weiger, die Landwirtschaftsministerin, die schreibt sich jetzt auf die Fahne, die Politik hätte die Probleme des Waldes seit Jahren auf dem Schirm. Können Sie das aus Ihrer Perspektive so unterschreiben?«



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