sich ins Zeug legen
Redewendung: Worttrennung:
sich ins Zeug le·gen
Aussprache:
IPA [zɪç ɪns t͡sɔɪ̯k leːɡn̩]
Bedeutungen:
[1] umgangssprachlich: angestrengt an etwas arbeiten, sich abmühen, keine Mühe scheuen
Herkunft:
Mit Zeug ist hier das Geschirr gemeint, welches Zugtiere umgelegt bekommen. Bei besonders schweren Lasten müssen sich die Tiere mit ihrem ganzen Gewicht in das Geschirr legen, um die Last ziehen zu können.
Beispiele:
[1] „Für ihren Chef, den Schützenkönig, haben sie sich mächtig ins Zeug gelegt und Blumengestecke für jeden Tisch zusammengestellt und eine große Blumenkrone gesteckt.“
[1] „Wirtschaftlicher Erfolg ist kein Selbstzweck. Aber wer entscheidet, wozu wir uns ins Zeug legen? Der Staat kann es nicht.“



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