sittsam
Adjektiv:

Worttrennung:
sitt·sam, Komparativ: sitt·sa·mer, Superlativ: am sitt·sams·ten
Aussprache:
IPA [ˈzɪtzaːm]
Bedeutungen:
[1] veraltend: den guten Sitten entsprechend
[2] veraltend, von Frauen: Männern gegenüber zurückhaltend
Herkunft:
zusammengesetzt aus dem Stamm des Substantivs Sitte und dem Suffix -sam
Gegenwörter:
[1] prahlend, angeberisch
Beispiele:
[1] Die 22-Jährige ist zierlich und blond, sie trägt Poloshirt und Perlenkette. Wenn sie sitzt, sitzt sie sehr aufrecht, die schmalen Hände liegen sittsam auf dem Tisch.
[2] Popsängerin Christina Aguilera hat die Nase voll von ihrem Luder-Image. Sie werde sich in Zukunft sittsam und klassisch geben – wie es sich für eine verheiratete Frau gezieme, so die 25-Jährige.
[3]„Nanci war eine sittsame Frau aus einer sittsamen Familie. Es wäre schon traumatisch genug für sie gewesen, nackt ohne Decke dort zu liegen, aber nun fror sie auch noch erbärmlich.“
Übersetzungen:


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