solide
Adjektiv:

Worttrennung:
so·li·de, Komparativ: so·li·der, Superlativ: am so·li·des·ten
Aussprache:
IPA [zoˈliːdə]
Bedeutungen:
[1] so, dass es dauerhaft Beanspruchungen standhält; widerstandsfähig
[2] qualitativ ohne Makel, gut
[3] qualitativ gut und zugleich preiswert, nicht zu ausgeschmückt
[4] stark und gesichert gegen Gefährdungen
[5] durch gute (wissenschaftliche) Bildung und Sachkenntnis gesichert
[6] durch materielle Mittel und Maßnahmen gesichert
[7] umgangssprachlich:: wie es sich gehört, wie es sein sollte
[8] moralisch und sittlich einwandfrei
Herkunft:
im 18. Jahrhundert von französisch solide entlehnt, das auf lateinisch solidusganz, völlig“ zurückgeht
Gegenwörter:
[1–8] unsolide
Beispiele:
[1] Mein Küchentisch ist aus Eichenholz, der ist wirklich solide.
[1] „Der Bau wurde nie fertig, trotz der soliden Grundmauern.“
[2] Ich hätte gerne einen Handwerker, der einfach nur solide Arbeit leistet.
[2, 5] Für diesen Job sind solide Englischkenntnisse erforderlich.
[3] Ein Buch ist und bleibt ein solides Geschenk.
[4] Die Villa war durch solide Schlösser vor unerwünschten Gästen gesichert.
[5] Das Studium bot mir eine solide Grundlage, auf die ich später im Beruf aufbauen konnte.
[6] Die Müllers waren mit ihrem Laden solide aufgestellt.
[7] Als Mechaniker hat er jetzt eine solide Beschäftigung, besser als seine komischen Tätigkeiten vorher.
[8] Dieser Junge hat einen soliden Charakter.
Übersetzungen:


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