spöttisch
Adjektiv:

Worttrennung:
spöt·tisch, Komparativ: spöt·ti·scher, Superlativ: am spöt·tischs·ten
Aussprache:
IPA [ˈʃpœtɪʃ]
Bedeutungen:
[1] Spott in Sprache, Gestik und Mimik treibend
[a] als Adjektiv
[b] adverbiell gebraucht
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Substantivs Spott mit der Suffigierung -isch
Synonyme:
[1] höhnisch, mokant, spitz, spitzzüngig
Gegenwörter:
[1] ernsthaft, freundlich, nachsichtig, reizend, verbindlich, verständnisvoll
Beispiele:
[1a] Das ungewöhnliche, scharfe, spöttische Wort bringt seine Wirkung hervor.
[1a] Ein bitter spöttischer Zug glitt um Judikas schön geschweifte, rote Lippen, als der Mann da vor ihr von einem Gewissen sprach.
[1a] Sie aber legte ihm, ohne zu wissen, was sie tat, beide Hände auf die Schultern und sah eine Minute lang entzückt, wie berauscht auf sein kluges, spöttisches Gesicht, auf seine Augen und auf seinen schönen Bart …
[1b] Die Republikaner machen sich über den Personenkult lustig, bezeichnen Obama spöttisch als „The One“ und meinen, er sei nicht viel besser als Paris Hilton, keinesfalls sei er ein seriöser Politiker.
[1b] Weniger destruktiv, aber zutiefst spöttisch gegenüber bürgerlichen Interieurs geht es auch in der restlichen Schau weiter.
[1b] „Mutrobarock“ nennen die Bulgaren spöttisch die gestalterisch lauten Wohntempel des raschen Aufstiegs und neuen Wohlstandes.
Redewendungen:
in spöttischer Weise
Übersetzungen:


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