spüren
Verb:

Flexion

Worttrennung:
spü·ren, Präteritum: spür·te, Partizip II: ge·spürt
Aussprache:
IPA [ˈʃpyːʁən]
Bedeutungen:
[1] etwas körperlich, mit dem Tastsinn wahrnehmen
[2] etwas nicht Gegenständliches erkennen
Herkunft:
seit dem 8. Jahrhundert belegt, althochdeutsch spurren und spurien „der Spur des Wildes nachgehen“, mittelhochdeutsch spürn auch „aufsuchen, wahrnehmen“, seit dem 13. Jahrhundert auch im übertragenen Sinn „wahrnehmen, merken“, seit dem 17. Jahrhundert auch „empfinden, fühlen
Beispiele:
[1] Im Sommer spürt man die Wärme der Sonne auf der Haut.
[2] Er spürte, dass irgendetwas nicht stimmen konnte.
[2] Er spürte sofort, dass die Stimmung am Boden war.
[2] „[…] das Brexit-Chaos [hat] im uneinigen Königreich sogar radikale EU-Gegner verunsichert. Sie spüren: Die splendid isolation nach dem EU-Austritt wird so splendid nicht.“
[2] „Erst wenn die Mutigen klug und die Klugen mutig geworden sind, wird das zu spüren sein, was irrtümlicherweise schon oft festgestellt wurde: ein Fortschritt der Menschheit.“
Redewendungen:
etwas im Urin spüren
Übersetzungen:


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