springen
Verb, unregelmäßig:

Flexion

Worttrennung:
sprin·gen , Präteritum: sprang, Partizip II: ge·sprun·gen
Aussprache:
IPA [ˈʃpʁɪŋən]
Bedeutungen:
[1] hochschnellen und sich ein kurzes Stück durch die Luft bewegen
[2] sich plötzlich ins Blickfeld bewegen
[3] sich mehr oder weniger elegant fallen lassen
[4] veraltet, über Wasser: herausspritzen, emporschießen
[5] von Glas, Eis, Stein und ähnlich Porösem: plötzlich Risse (Sprünge) bekommen
Herkunft:
mittelhochdeutsch springen, althochdeutsch springan, das ursprünglich aufspringen, hervorbrechen bedeutete; verwandt mit dem Spur zu Grunde liegenden Verb (»treten; zappeln, zucken«)
Synonyme:
[1] hopsen, hüpfen
[2, 4] hervorschießen
[4] herausspritzen, emporschießen, entspringen, hervorquellen
[5] bersten, reißen, platzen
Gegenwörter:
[1] schleichen, ducken
Beispiele:
[1] Sie springt zwei Meter hoch.
[2] Plötzlich sprangen zwei Männer aus dem Gebüsch.
[3] Er sprang kopfüber in die Fluten.
[4] Die Fontäne springt dreißig Fuß empor.
[5] Die Scheibe ist zwar nicht zerbrochen, aber gesprungen.
Redewendungen:
[1] vor Freude an die Decke springen
dem Tod von der Schippe springen
der springende Punkt
etwas springen lassen
in die Augen springen
in die Bresche springen
in Stücke springen - zerspringen
Übersetzungen:


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