stückeln
Verb:

Flexion

Worttrennung:
stü·ckeln, Präteritum: stü·ckel·te, Partizip II: ge·stü·ckelt
Aussprache:
IPA [ˈʃtʏkl̩n]
Bedeutungen:
[1] ein Teil in mehrere kleinere Teile aufteilen
[2] aus mehreren kleinen Teilen zusammensetzen (weil ein größeres/geeignetes Teil nicht zur Verfügung steht)
Herkunft:
vom Substantiv Stück
Beispiele:
[1] Die Möhren waschen, schälen und grob stückeln.
[1] Man entschied, das erhöhte Grundkapital in Aktien mit einem Nennwert von 50 € zu stückeln.
[1] „Zur Sanierung der Staatsfinanzen wurde die Österreichische Währung (Ö. W.) eingeführt (100 Gulden Conventions-Münze = 105 Gulden Österreichischer Währung); neu war der Silbergulden, nunmehr nach dem Dezimalsystem gestückelt (100 Kreuzer).“
[2] An der Schleppe wurde kaum gestückelt, so dass die Vermutung nahe liegt, dass es eine Erstverwendung des Stoffes war und nicht wie damals in diesen Kreisen üblich, eine Zweitverwendung.



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