starkmachen
Verb:

Worttrennung:
stark·ma·chen
Aussprache:
IPA [ˈʃtaʁkˌmaxn̩]
Bedeutungen:
[1] reflexiv: meist mit für, selten mit gegen: sich für/gegen eine Person oder etwas (beispielsweise einen Plan, eine Idee) vehement einsetzen, etwas/jemanden unterstützen
[2] dazu führen, dass jemand physisch oder mental stark / kräftiger / überlegen wird
Synonyme:
[2] kräftigen, stark machen, stärken
Beispiele:
[1] Der in Pension gehende Direktor machte sich für die junge Lehrerin als neue Direktorin stark: „Wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen.“
[1] Sie machte sich für ihre Kollegin stark, die eine Abmahnung bekommen sollte: „Das stimmt nicht, sie konnte diese beleidigende E-Mail gar nicht schreiben, sie war im Urlaub.“
[1] [Österreichs Bundeskanzler Sebastian] Kurz will sich während des EU-Vorsitzes von Österreich ab 1. Juli vor allem dafür starkmachen, dass es zu einer europäischen Lösung beim Thema Außengrenzschutz kommt.
[1] [Friedrich Ebert] wurde Mitglied der SPD und hielt leidenschaftliche Reden, in denen er sich für den Aufbau gewerkschaftlicher Organisationen starkmachte.
[1] […] Bildungspolitiker sollten den Mut besitzen, sich gegen Ziffernnoten zum Beispiel für Drittklässler stark zu machen […]
[1] […] ich finde, [für mehr Studienplätze] sollten sich Bund und Länder starkmachen, ich jedenfalls werde das tun.
[1] Netanjahu [soll] sich […] für ein Gesetz starkgemacht haben, das Milchan Steuervergünstigungen in Millionenhöhe verschaffen sollte.
[2] Unsere nachlassenden Kräften machte die gegnerische Mannschaft zum Ende des Spiels stark.
[2] Ich hoffe, ich mache meine Kinder so stark, wie Pippi Langstrumpf: die ist unabhängig, denkt selber und macht Dinge, bei denen sie Spaß hat.
Übersetzungen:


Dieser Text ist aus der Wiktionary und ist unter der Lizenz CC BY-SA 3.0 license | Terms and conditions | Privacy policy 0.003
Deutsch Wörterbuch