stauchen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
stau·chen, Präteritum: stauch·te, Partizip II: ge·staucht
Aussprache:
IPA [ˈʃtaʊ̯xn̩]
Bedeutungen:
[1] Technik: etwas mit einem Stempel, durch Krafteinwirkung, verformen (zum Beispiel eine Öse, Niete oder Bolzen)
[2] Medizin: ein Gelenk verstauchen
[3] salopp: jemanden durch Worte derb zurechtweisen
[4] landschaftlich, schwäbisch: ein Getränk kurz in warmes Wasser legen, um es leicht zu erwärmen
Herkunft:
erst niederhochdeutsch seit dem 16. Jahrhundert nachzuweisen
Synonyme:
[3] abkanzeln, anbrüllen, attackieren, ausschimpfen, schelten, schimpfen, tadeln, zanken, zetern, zurechtweisen
Beispiele:
[1] Der Schmied staucht das Eisenstück.
[1] Der Schreiner staucht den Nagel, damit dieser nicht keilartig das Holz spaltet, sondern stumpf eindringt.
[2] Beim Fußball stolperte ich und stauchte mir den Fuß dabei.
[3] Weil der Junge den Fußball durch die Scheibe schoss, stauchte ihn die Lehrerin.
[4] Weil ihm das Bier direkt aus dem Kühlschrank zu kalt war, hat er es vor dem Trinken gestaucht.



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