stempeln
Verb:

Flexion

Worttrennung:
stem·peln, Präteritum: stem·pel·te, Partizip II: ge·stem·pelt
Aussprache:
IPA [ˈʃtɛmpl̩n]
Bedeutungen:
[1] etwas (mit einem Stempel) markieren
[2] etwas (mit einem Stempel) entwerten
[3] umgangssprachlich: arbeitslos sein
Herkunft:
Ableitung des Verbs vom Substantiv Stempel durch Konversion
Beispiele:
[1] „Die Bauern sind beinahe alle Analphabeten, das sind aber auch viele der großen Fürsten, die sich metallene Petschaften mit ihrer Unterschrift gravieren lassen, sodass sie Dokumente nicht unterzeichnen müssen, sondern nur zu stempeln brauchen und damit verhehlen könnnen, dass sie unfähig sind, ihren eigenen erlauchten Namen zu schreiben.“
[1] Durch die verlorene Berufung ist er jetzt auf ewig zum Verbrecher gestempelt.
[1] Mit der rohen Kartoffel und Textilfarbe stempelten wir ein hübsches Muster auf die Schürze.
[2] Hast du den Fahrschein gestempelt?
[2] Der Postbeamte hatte damals eine ganz bestimmte Vorstellung, wie eine Briefmarke zu stempeln sei.
[3] Er geht jetzt stempeln.
Übersetzungen:


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