stranden
Verb:

Flexion

Worttrennung:
stran·den, Präteritum: stran·de·te, Partizip II: ge·stran·det
Aussprache:
IPA [ˈʃtʁandn̩]
Bedeutungen:
[1] intransitiv: (mit einem Schiff) auf Strand laufen
[2] intransitiv, übertragen: mit einem Vorhaben scheitern
Herkunft:
[1] von mittelhochdeutsch stranden „auf den Strand oder eine Untiefe geraten“ (im 15.Jahrhundert nachgewiesen); die Bedeutung „scheitern, Mißerfolg haben“ kam im 17. Jahrhundert auf; das Verb stranden ist eine Derivation vom Substantiv Strand
Synonyme:
[1] auflaufen, aufsitzen, auf Grund laufen
[2] scheitern
Gegenwörter:
[1] freikommen
[2] sich durchsetzen, Erfolg haben
Beispiele:
[1] Als die Ankerkette gebrochen war, vertrieb die Bark und strandete auf Terschelling.
[1] Immer wieder stranden Boote auf ihrer Irrfahrt auf Jamaika, Kuba oder den Bahamas, wo die Insassen in Gefängnissen landen, ehe sie in ihre Heimat abgeschoben werden.
[2] Mit seinen Plänen strandete er bereits in seiner eigenen Fraktion.
[2] Am Felsen von Gibraltar strandete das Übereinkommen der Verkehrsminister der Europäischen Gemeinschaft, den Luftverkehr in Europa zu liberalisieren.
[2] Millionen Menschen stranden auf ihrer Flucht vor Krieg und Gewalt erneut in Konfliktgebieten, klagt die Hilfsorganisation Oxfam.
Übersetzungen:


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