tappen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
tap·pen, Präteritum: tapp·te, Partizip II: ge·tappt
Aussprache:
IPA [ˈtapn̩], [ˈtapm̩]
Bedeutungen:
[1] intransitiv, Hilfsverb sein: sich unsicher, unbeholfen, plump, dumpfe Geräusche erzeugend, tastend vorwärtsbewegen
[2] intransitiv, Hilfsverb haben: mit den Füßen dumpf stampfen
[3] intransitiv, Hilfsverb haben, veraltet, nach etwas tappen: unsicher nach etwas greifen
Herkunft:
Onomatopoesie zum dumpfen Geräusch der suchend tastenden Hand wie auch der vorsichtig tastenden Füße, seit dem 15. Jahrhundert belegt
Beispiele:
[1] In den zu großen Filzpantoffeln tappt sie über den Hof in Richtung Plumpsklo.
[2] Die Männer tappten im Takt des Shantys auf die Planken.
[3] Unsicher tappte er nach dem Wasserglas.
Redewendungen:
im Dunkeln tappen
im Finstern tappen
Übersetzungen:


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