teilhaben
Verb:

Worttrennung:
teil·ha·ben, Präteritum: hat·te teil, Partizip II: teil·ge·habt
Aussprache:
IPA [ˈtaɪ̯lˌhaːbn̩]
Bedeutungen:
[1] intransitiv: an einer Sache beteiligt sein; bei einem Ereignis teilnehmen
Herkunft:
Erbwort von mittelhochdeutsch teil haben, zu althochdeutsch teil haben
Wortbildung: Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus dem Substantiv Teil und dem Verb haben
Synonyme:
[1] partizipieren, teilnehmen
Beispiele:
[1] „Auf diese Weise könnten Angestellte als die vermuteten Verlierer der Globalisierung und der Digitalisierung an den Gewinnen der modernen Wirtschaft teilhaben.“
[1] Es sei auch ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft und sozialer Gerechtigkeit, dass Beschäftigte am Ertrag der Volkswirtschaft teilhaben, heißt es in dem Gesetzentwurf.
[1] Seine Familie jedoch ließ ihn auf selbstverständliche Weise an allem teilhaben, woran er teilhaben wollte.
[1] Wenn da nicht die Tatsache wäre, dass zahlreiche Regime und terroristische Bewegungen auf der ganzen Welt an diesem Zivilisationsfortschritt weder teilhaben noch teilhaben wollen.
[1] Tatsächlich bezieht sich Badiou damit aber zuerst auf Gödels Unvollständigkeitssatz, aus dem er folgert: »An einer Wahrheit teilhaben heißt immer auch ermessen, dass es andere gibt, an denen wir noch nicht teilhaben.«
Übersetzungen:


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