tibetisch
Adjektiv:

Worttrennung:
ti·be·tisch, Komparativ: ti·be·ti·scher, Superlativ: am ti·be·tischs·ten
Aussprache:
IPA [tiˈbeːtɪʃ]
Bedeutungen:
[1] Tibet betreffend, zu den Tibetern gehörend
[2] zum Volk der Tibeter gehörend
[3] keine Steigerung: die tibetische Sprache betreffend
Herkunft:
Ableitung zu Tibet mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -isch
Beispiele:
[1] „Wir verdanken ihm das, was wir heute über die tibetische Zivilisation wissen, und indirekt auch das, was wir uns darunter vorstellen.“
[1] „Nachdem Tibet von den chinesischen Truppen […] besetzt wurde, ist Bhutan sicher das ‚tibetischste‘ Land im Himalaja.“
[2] Diese alte buddhistische Technik hat mir ein tibetischer Arzt beigebracht, der in Paris lebt.
[3] „Für Moorcroft waren eine Grammatik und ein Wörterbuch der tibetischen Sprache ein unschätzbarer Beitrag zur Aufklärung über dieses geheimnisvolle Land.“

Tibetisch
Substantiv, n: Worttrennung:
Ti·be·tisch, Singular 2: Ti·be·ti·sche, kein Plural
Aussprache:
IPA [tiˈbeːtɪʃ]
Bedeutungen:
[1] sino-tibetische Sprache (genauer: tibetobirmanische Sprache), die vor allem in Tibet gesprochen wird
Synonyme:
[1] Bodisch-Himalayisch
Beispiele:
[1] „An 98 % der Grundschulen in Tibet ist die Unterrichtssprache Tibetisch und 92 % der Grundschullehrer sind Tibeter; gleichzeitig wird Chinesisch als Fremdsprache unterrichtet.“
[1] „In manchen Gebieten wollen chinesische Behörden das Tibetische auch ganz aus der Schule verbannen.“
[1] „Mit Trebecks Hilfe fand er einen Perser, der willens war, ihm erste Kenntnisse des Tibetischen zu vermitteln.“
Übersetzungen:


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