tollkühn
Adjektiv:

Worttrennung:
toll·kühn, Komparativ: toll·küh·ner, Superlativ: am toll·kühns·ten
Aussprache:
IPA [ˈtɔlˌkyːn]
Bedeutungen:
[1] Charaktereigenschaft eines Menschen: äußerst wagnisbereite und risikofreudige Person
[2] Charakteristikum einer Sache: waghalsige Unternehmung
Herkunft:
Determinativkompositum aus den Adjektiven toll und kühn
Synonyme:
[1] draufgängerisch, tolldreist, verwegen, waghalsig
Beispiele:
[1] „Die sechsjährige Romy klettert, wie es ihre Art ist, wieder einmal tollkühn auf einen Baum, unter ihr das Wasser.“
[1] „Waghalsigkeit […] ist in unserer sicherheitsorientierten Zeit als Vabanque-Spiel verpönt; sie trägt den Makel tollkühnen, d.h. verrückt-verantwortungslosen Handelns und findet sich nicht selten in den Mutproben Jugendlicher.“
[2] „Aller Kleinmut war fortgeweht, jetzt hatte keiner jemals am glücklichen Erfolg der tollkühnen Reise gezweifelt.“
[2] „Für diesen tollkühnen Auftrag suchte Hitler einen österreichischen Landsmann aus, den SS-Hauptsturmführer Otto Skorzeny, einen über zwei Meter großen Wiener, nicht nur seiner Länge wegen eine imposante Erscheinung.“
Redewendungen:
[2] ein tollkühnes Unternehmen
Übersetzungen:


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