träumen
Verb:

Worttrennung:
träu·men, Präteritum: träum·te, Partizip II: ge·träumt
Aussprache:
IPA [ˈtʁɔɪ̯mən]
Bedeutungen:
[1] im Schlaf einen Traum haben
[2] einen tiefen Wunsch (Traum) haben und intensiv daran denken; sich etwas wünschen
[3] dösen, nicht bei der wesentlichen Sache sein
[4] umgangssprachlich für schlafen
Herkunft:
mittelhochdeutsch troumen, tröumen; althochdeutsch troumen (um 1000), eine Bildung zu althochdeutsch troum (9. Jahrhundert) „Traum“ (mittelhochdeutsch troum)
Synonyme:
[2, 3] phantasieren
[4] pennen, ratzen, schlafen, schlummern
Gegenwörter:
[1] wachen
Beispiele:
[1] Ich habe gestern Nacht etwas Seltsames geträumt.
[1] „Was hat dir denn geträumt?“ fragte der Teufel. „Mir hat geträumt, ein Marktbrunnen, aus dem sonst Wein quoll, sei versiegt, und es habe nicht einmal Wasser daraus quellen wollen, was ist wohl schuld daran?“ (Aus dem Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“)
[1] „Seit ich das Extrembergsteigen hinter mir gelassen habe, träume ich nur noch angenehme Träume, auch vom Gehen und Klettern.“
[2] Er träumte schon lange von einem eigenen Fahrrad.
[2] „Vierhundert Jahre vor Lilienthal träumte bereits ein anderes Genie davon, sich mit einem Fluggerät durch die Luft zu bewegen.“
[2] „Von einem Großreich träumten nicht nur die Serben.“
[3] Du solltest lieber zuhören, nicht träumen.
Übersetzungen:


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