umfangen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
um·fan·gen, Präteritum: um·fing, Partizip II: um·fan·gen
Aussprache:
IPA [ʊmˈfaŋən]
Bedeutungen:
[1] transitiv: jemanden oder jemandes Körperteile mit seinen Armen oder Händen umfassen
[2] transitiv, übertragen: etwas hüllt jemanden ein
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Verbs fangen mit dem Präfix um- im Sinne von herum
Synonyme:
[1] umarmen, umfassen, umhalsen, umklammern, umschließen, umschlingen, umspannen
[2] einhüllen, liebkosen, umfließen, umgeben, umhüllen
Gegenwörter:
[1] auslassen, wegdrängen, wegstoßen
[2] streifen, tangieren, verfehlen
Beispiele:
[1] Nun traf es sich, daß jener liebe väterliche Freund uns beide Brüder eines Abends in froher Laune gemeinschaftlich umfing, versichernd, einer von uns müsse sein Schwiegersohn werden, er habe es auch dem Fräulein schon gesagt, und sie sei einverstanden.
[1] »Katharina,« rief er, indem er sie mit den Armen umfing und fest an sich drückte, »hast du mich lieb?«
[1] Er aber, Daniel, fühlt sich von hinten umfangen.
[2] Abseits der großen Straßen umfängt mich Blütenduft.
[2] Die k.u.k. Atmosphäre des österreichischen Pilgerhospizes umfängt uns.
[2] Stille, lautlose Stille, umfängt mich.
[2] Bald umfing ihn der Tröster der Müden und Traurigen, ein tiefer Schlaf!
Übersetzungen:


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