umschlagen
Verb, trennbar:

Worttrennung:
um·schla·gen, Präteritum: schlug um, Partizip II: um·ge·schla·gen
Aussprache:
IPA [ˈʊmˌʃlaːɡn̩]
Bedeutungen:
[1] Hilfsverb haben: etwas wenden, so dass eine andere Seite zum Vorschein kommt
[2] Hilfsverb sein: zum Beispiel über Wetter/Stimmung/Wein: sich verändern, von gut zu schlecht oder andersherum
[3] Hilfsverb sein: kippen und umfallen/sich drehen
[4] Hilfsverb haben: mit Absicht zum Umfallen bringen
[5] Hilfsverb sein, über die Stimme: kippen
[6] Hilfsverb haben, über Waren: bewegen
[7] Hilfsverb haben, auch reflexiv: ein Kleidungsstück überwerfen oder auch sich eine Decke umlegen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb schlagen mit dem Derivatem um-
Beispiele:
[1] Man hört nicht früher auf zu lesen, bis man das letzte Blatt umgeschlagen hat.
[2] Plötzlich schlägt die Stimmung um.
[3] Das Kanu schlug um, und alle Sachen landeten im Wasser.
[4] Die Fichten da drüben wollen wir auch noch umschlagen.
[5] Er ist so wütend, dass ihm die Stimme umschlägt.
[6] Der Hafen schlägt jährlich etwa vier Millionen Tonnen um.
[7] Sie schaut zu ihm rüber, als sie sich die rotwollene Decke umschlägt.
Verb, untrennbar:

Worttrennung:
um·schla·gen, Präteritum: um·schlug, Partizip II: um·schla·gen
Aussprache:
IPA [ʊmˈʃlaːɡn̩]
Bedeutungen:
[1] Druckwesen, über Druckbögen: um die Achse der Druckrichtung drehen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb schlagen mit dem Derivatem um-
Beispiele:
[1] „Beim Umschlagen werden die mit dem Schöndruck bedruckten Bogen von rechts nach links derart umgedreht, daß die bedruckte Seite nach unten zu liegen kommt.“



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