umspringen
Verb, trennbar:

Worttrennung:
um·sprin·gen, Präteritum: sprang um, Partizip II: um·ge·sprun·gen
Aussprache:
IPA [ˈʊmˌʃpʁɪŋən]
Bedeutungen:
[1] umgangssprachlich, abwertend: auf grobe, direkte Art mit jemandem umgehen
[2] häufig über technische Anlagen, besonders Ampeln: schlagartig den Zustand wechseln
[3] Sport, Skilaufen: mit den angeschnallten Skiern hochspringen und sich in der Luft drehen, um so die Fahrtrichtung zu ändern
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb springen mit dem Derivatem um-
Gegenwörter:
[1] jemanden mit Samthandschuhen anfassen
Beispiele:
[1] So kannst du nicht mit mir umspringen!
[1] So lasse ich nicht mit mir umspringen!
[1] „Karla! bat ich, ganz erschrocken, daß meine Frau mit einem älteren, akademisch gebildeten Herrn so umsprang.“
[2] Die Ampel ist gerade auf Grün umgesprungen.
[2] „Aber war es möglich, zu steuern und die Küste zu erreichen, wenn der Wind umsprang?“
[3] In der steilen, engen Abfahrt muss man häufig umspringen, mit dem ›Schneepflug‹ kommt man dort nicht sicher herunter.
Verb, untrennbar:

Worttrennung:
um·sprin·gen, Präteritum: um·sprang, Partizip II: um·sprun·gen
Aussprache:
IPA [ʊmˈʃpʁɪŋən]
Bedeutungen:
[1] um einen Mittelpunkt hüpfend, springend herumlaufen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb springen mit dem Derivatem um-
Beispiele:
[1] „Gleichmäßig gehen die erfüllten Tage dahin: Bibliotheksarbeit wechselt mit stillen Stunden in der Studierstube, gesellige Freuden mit der Muße vertrauter Spaziergänge, auf denen ihn Kinder umspringen, ihm so lieb, als wären sie sein Eigen.“
[1] „Die beiden anderen Hunde, die ihn vorhin noch freudig umsprungen hatten, beobachteten die Situation aus einiger Entfernung, bis auch sie wie tollwütig bellten.“



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