umwenden
Verb:

Worttrennung:
um·wen·den, Präteritum: wen·de·te um, wand·te um Partizip II: um·ge·wen·det, um·ge·wandt
Aussprache:
IPA [ˈʊmˌvɛndn̩]
Bedeutungen:
[1] Hilfsverb haben: so drehen (wenden), dass das, was oben war, nach unten kommt oder das, was außen war, nach innen kommt
[2] Hilfsverb haben, Hilfsverb sein: die Richtung/Fahrtrichtung so ändern, dass man zurückfährt/zurückgeht
[3] reflexiv, Hilfsverb haben: die Körperposition so ändern, dass man das sieht, was vorher hinter einem lag
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb wenden mit dem Derivatem um-
Gegenwörter:
[1] belassen
[2] weiterfahren, weitergehen
[3] stehenbleiben
Beispiele:
[1] Die Jacke kann man auch umwenden und sie mit der farbigen Seite nach außen tragen.
[1] Nach einer halben Stunde ist es an der Zeit, den Braten einmal umzuwenden.
[1] Hast du eigentlich die Bratwürstchen auf dem Grill schon umgewendet?
[2] Das ist eine Sackgasse, wir sollten umwenden.
[2] Es wurde schon dunkel, und da sind wir dann umgewendet und wieder zum Ferienhaus zurückgefahren.
[3] Sie wendete sich zu ihrem Partner um und lächelte wissend.
[3] Sie wandte sich zu ihrem Partner um und lächelte wissend.



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