umwickeln
Verb, trennbar:

Worttrennung:
um·wi·ckeln, Präteritum: wi·ckel·te um, Partizip II: um·ge·wi·ckelt
Aussprache:
IPA [ˈʊmˌvɪkl̩n]
Bedeutungen:
[1] Faden/Garn von einer Art Knäuel/Spule abwickeln und auf eine andere aufwickeln
[2] auch reflexiv: sich oder jemand anders mit etwas verhüllen, etwas drumlegen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb wickeln mit dem Derivatem um-
Beispiele:
[1] Vorgewickelte Wolle ist meist sehr locker gewickelt und verheddert leicht. Wenn ich sie mit der Hand in ein Knäuel umwickele, wird die Arbeit damit später viel leichter.
[2] Sie kam aus dem Pool und wickelte sich ein Badelaken um.
Verb, untrennbar:

Worttrennung:
um·wi·ckeln, Präteritum: um·wi·ckel·te, Partizip II: um·wi·ckelt
Aussprache:
IPA [ʊmˈvɪkl̩n]
Bedeutungen:
[1] etwas um etwas (selten um eine Person) mehrere Male herumschlingen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb wickeln mit dem Derivatem um-
Gegenwörter:
[1] auspacken, auswickeln
Beispiele:
[1] Sie umwickelte ihr Handgelenk mit einer elastischen Binde.
[1] „Die Pappscheiben aufeinander legen und ganz dicht mit der Wolle umwickeln, die Wolle dafür in eine Wollnähnadel einfädeln.“
[1] Er wurde wie eine Mumie mit Mullbinden umwickelt.



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