unlustig
Adjektiv:

Worttrennung:
un·lus·tig, Komparativ: un·lus·ti·ger, Superlativ: am un·lus·tigs·ten
Aussprache:
IPA [ˈʊnlʊstɪç], [ˈʊnlʊstɪk]
Bedeutungen:
[1] Unlust äußernd, empfindend
[2] nicht lustig, ohne Heiterkeit
Herkunft:
[1] zusammengesetzt aus dem Substantiv Unlust und dem Suffix -ig
[2] zusammengesetzt aus dem Adjektiv lustig und dem Präfix un-
Synonyme:
[1] lustlos, träge, abgeneigt, widerwillig, missmutig, überdrüssig, freudlos
Beispiele:
[1] „Denn in den Lustigen Weibern, die Shakespeare sehr unlustig auf Wunsch der Königin Elisabeth geschrieben hat, lebt Falstaff nur noch als der Pensionär seines einstigen Ruhms.“
[1] „In diesen Tagen bereitet ihm der wiederbegonnene Joseph steten Verdruß: ‚Vormittags am Joseph, sehr unlustig.‘ (23.9.1940) ‚Etwas am Roman geschrieben, unlustig.‘ (27.9.1940) ‚Am dritten Kapitel geschrieben u. umgeschrieben, unlustig.‘ (28.9.1940) ‚Nach dem Frühstück gearbeitet, aber gegen Trägheit und Unerfindsamkeit. Deprimiert.‘“
[1] „Ich fahre unlustig, von Hitze benommen heim. Ich bin krank, ich habe Fieber, ich lege mich hin, ich verdunkele das Zimmer.“
[2] Der unlustige Clown erhielt keinen Applaus.



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