unmodern
Adjektiv:

Worttrennung:
un·mo·dern, Komparativ: un·mo·der·ner, Superlativ: un·mo·derns·ten
Aussprache:
IPA [ˈʊnmoˌdɛʁn]
Bedeutungen:
[1] Mode, Technik, Wissenschaft: nicht mehr dem neuesten Trend entsprechend, nicht mehr aktuell, nicht mehr auf dem neuesten Stand
Herkunft:
Derivation (Ableitung) des Adjektivs modern mit dem Präfix un-
Synonyme:
[1] anachronistisch, out
Gegenwörter:
[1] angesagt, chic, in, modern, modisch, neu
Beispiele:
[1] „Sie trägt eine unmoderne Frisur, so war man in den 60ern frisiert.“
[1] „Der in den 80ern gern getragene Cord ist immer noch unmodern, dagegen sind Blümchenmuster und schreiende Farben längst wieder angesagt.“
[1] „Ein "Handy" ist sowas von unmodern, das kauft heute kein Mensch mehr. Du brauchst ein Smartphone.“
[1] „Deine Ansichten über das Artensterben und die Klimakatastrophe sind nicht unmodern, sondern daneben!“
[1] „Eine Tätowierung auf dem Steißbein, ein sogenanntes "Arschgeweih", ist längst unmodern, und viele wären ihres gerne wieder los.“
[1] Zu den Navigationsgeräten, die als unmodern gelten […], gehört der Sextant.
[1] […] Europa ist weder alt noch unmodern. Europa ist mitten im Leben. Man mag es also wenden und drehen wie man will: Europa ist und bleibt ein Erfolgsmodell.
[1] Lehm und Stroh haben als Baustoffe eine lange Tradition, zum Beispiel in Afrika. Doch dort gilt der Baustoff als unmodern, obwohl er günstiger ist als Beton und quasi auf der Straße liegt.
[1] Sie [eher despektierlich gemeinte Bezeichnung Zopfstil] verweist auf die in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts getragene Zopfperücke, welche bereits vor 1800 unmodern wurde. Das Wort Zopf stand somit synonym für altmodisch.
Übersetzungen:


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