unpersönlich
Adjektiv:

Worttrennung:
un·per·sön·lich, Komparativ: un·per·sön·li·cher, Superlativ: am un·per·sön·lichs·ten
Aussprache:
IPA [ˈʊnpɛɐ̯ˌzøːnlɪç]
Bedeutungen:
[1] nichts Menschliches, keine Herzlichkeit zeigend
[2] keinen eigenen Charakter, keine individuellen Züge aufweisend
[3] keine Steigerung, Sprachwissenschaft: auf kein bestimmtes Subjekt, keine Person bezogen
Synonyme:
[1] zurückhaltend, kühl
Beispiele:
[1] „Die unpersönlichsten Begegnungen, wie beispielsweise mit einem Fremden, der nach einer Strasse fragt, werden auf die kürzeste Art abgehandelt.“
[2] „Im Gegenteil, ich mag es gerne groß und unpersönlich. Wo man nur eine Nummer ist, fällt es leichter, sich gehen zu lassen.“
[3] „Außer den unpersönlichen Verben, die ausschließlich das grammatische Subjekt es zulassen, gibt es auch eine Reihe von Verben, die zwar nicht in der 1 . oder 2. Person vorkommen, in der dritten jedoch beliebige lexikalische Subjekte haben können.“
Übersetzungen:


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