unterdrücken
Verb:

Flexion

Worttrennung:
un·ter·drü·cken, Präteritum: un·ter·drück·te, Partizip II: un·ter·drückt
Aussprache:
IPA [ˌʊntɐˈdʁʏkn̩]
Bedeutungen:
[1] jemanden (oft mit Gewalt) daran hindern, frei zu entscheiden und sich frei zu entfalten
[2] durch Selbstbeherrschung unter Kontrolle halten
[3] gewaltsam verhindern
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb drücken mit dem Derivatem unter-
Beispiele:
[1] Der König unterdrückte sein Volk.
[1] „Erst werden die Menschen unters Joch gezwungen und dann als knechtisch verachtet, unterdrückt und dann von oben herab behandelt, verdummt und ihrer Dummheit wegen verhöhnt, versklavt und als Sklaven geschmäht.“
[2] Mit Mühe nur konnten die Schülerinnen ein Lachen unterdrücken.
[2] Forscher um Gene-Jack Wang vom Brookhaven National Laboratory im US-Bundesstaat New York haben anhand von Hirnmessungen zeigen können, dass Männer Hungergefühle besser unterdrücken können als Frauen.
[3] Der Aufstand wurde durch einen Militäreinsatz unterdrückt.
Übersetzungen:


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