verbauen
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ver·bau·en, Präteritum: ver·bau·te, Partizip II: ver·baut
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈbaʊ̯ən]
Bedeutungen:
[1] Material/Geld für einen Bau verbrauchen
[2] den Zugang zu etwas (durch bewegliche Gegenstände) (vorübergehend) blockieren
[3] abwertend: (eine Landschaft) mit Gebäuden bebauen, wobei das Ergebnis als negativ/unästhetisch/störend empfunden wird
[4] schlecht und/oder falsch erstellen/erbauen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb bauen mit dem Derivatem ver-
Beispiele:
[1] Das imprägnierte Holz werden wir auf der Terrasse verbauen.
[1] „Dazu zählen auch der römische Viergötterstein, den man in einer Eckwand der Kirche verbaute, sowie die Inschriftentafeln an einigen Häusern.“
[1] „Ist die deutsche Bauindustrie maschinell und hinsichtlich der erforderlichen Arbeitskräfte in der Lage, das zu verbauen, was geplant ist, und ist sie darüber hinaus in der Lage, noch einige hundert Millionen DM mehr zu verbauen?
[2] Da kann das Sofa nicht stehenbleiben, es verbaut den Zugang zum Balkon.
[2] Wenn du jetzt heiratest, verbaut dir das die ganze Zukunft!
[3] Die ganze schöne Alpenlandschaft ist durch unzählige private Luxusimmobilien total verbaut worden.
[3] Durch den neuen Wohnblock ist mir die Sicht auf die Ostsee verbaut.
[4] Die Wohnung war total verbaut und ähnelte mit den langen Gängen und kleinen Zimmern an einen Kaninchenbau.
Übersetzungen:


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