verbergen
Verb, unregelmäßig:

Worttrennung:
ver·ber·gen, Präteritum: ver·barg, Partizip II: ver·bor·gen
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈbɛʁɡn̩]
Bedeutungen:
[1] reflexiv: sich verstecken, damit man nicht gefunden wird
[2] transitiv: etwas so verstecken, dass andere es nicht sehen
[3] transitiv, übertragen: die Wahrheit über etwas geheim halten; andere etwas nicht wissen lassen
[4] oft im Partizip, passivisch, reflexiv, übertragen: nicht öffentlich sichtbar oder bekannt sein
[5] transitiv: so vor etwas platziert sein, dass das, was dahinter ist, nicht erkannt werden kann
Herkunft:
aus Vorsilbe ver- und bergen, mittelhochdeutsch: verbërgen, verpërgen, althochdeutsch far-, fer-, fir-bërgan, -përkan[Quellen fehlen]
Beispiele:
[1] Wo verbirgt sich Osama Bin Laden?
[1] Die Katze verbirgt sich hinter dem Sofa.
[1] „Hinter dieser Gegebenheit verbirgt sich das Geheimnis, warum Risikosport und Grenzgang, aber auch zahlreiche Sportformen und Hobbies im mittleren Gefahrenbereich Außenstehenden keinen inneren Zugang gewähren.“
[2] „Weil ein moldauisches Gefängnis jenseits des Flusses liegt, müssen die Wärter jeden Morgen Tarnmäntel überziehen, um ihre Uniformen zu verbergen.
[2] Sie verbarg ihre rote Mähne unter einer unauffälligen grauen Wollmütze.
[3] Sie konnte ihre Schadenfreude nicht verbergen.
[3] Dann musst du eben deine wahren Gefühle besser verbergen!
[4] Da sind sicher verborgene Motive am Werke.
[4] Hinter dem Namen verbirgt sich doch ein bekanntes Markenprodukt.
[4] Dahinter verbirgt sich eine ausgeklügelte Marketingstrategie.
[4] Es wird behauptet, hinter jedem Regenbogen verbärgen sich Töpfe voller Gold.
[5] Die Sonnenbrille verbirgt die verweinten Augen.
Übersetzungen:


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