verbummeln
Verb:

Flexion

Worttrennung:
ver·bum·meln, Präteritum: ver·bum·mel·te, Partizip II: ver·bum·melt
Aussprache:
IPA [fɛɐ̯ˈbʊml̩n]
Bedeutungen:
[1] umgangssprachlich: einen gewissen Zeitraum hinter sich bringen, in dem man nichts Besonderes tut (bummelt)
[2] umgangssprachlich: etwas Zugesagtes nicht tun, weil man es, beziehungsweise den richtigen Zeitpunkt, vergessen hat
[3] umgangssprachlich: etwas wegen eigener Unachtsamkeit verlieren, nicht mehr wiederfinden
[4] selten, mit Hilfsverb sein: nicht länger den gesellschaftlichen Normen entsprechen, sich gehen lassen
Herkunft:
Derivation (Ableitung) zum Verb bummeln mit dem Derivatem ver-
Beispiele:
[1] Wir haben den Nachmittag im Einkaufszentrum verbummelt, und dann waren wir noch ein Eis essen.
[2] Es tut mir so leid, ich hab den Termin verbummelt!
[3] Immerzu verbummele ich die Wagenschlüssel. Wo sind die jetzt wieder?
[4] „Falstaff ist verbummelt und verlumpt — und doch hat er genug, was den Prinzen anziehen kann.“ (1891)



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